

Wissen in außergewöhnlicher Architektur erleben
Das Science Adventure Odysseum in Köln ist ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche Wissen interaktiv erlernen sollen. Verpackt ist dieses Wissen in eine Hülle aus schwarzem Verblendmauerwerk hinter einer semitransparenten Fassade aus Metalldrahtgewebe der Firma Haver & Boecker aus Oelde. „Form folgt Funktion“ – ein häufig strapazierter Begriff. Doch selten wurde er so konsequent umgesetzt wie beim Abenteuer-Wissenspark Odysseum in Köln. In der modernen Mischung aus Science Center, Forschungszentrum und Freizeitpark mit wissenschaftlichem Anspruch können die Besucher auf 5.500 Quadratmetern an 200 Erlebnisstationen in sieben verschiedenen Themenwelten Wissen anfassen und erleben.
Die Architektur des Gebäudes ist kein Selbstzweck, sondern unterstützt bei der Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte. Der Bauherr, die SK Stiftung CSC – Cologne Science Center, konzipierte daher zuerst die geplante Ausstellung, bevor in einem Architekten-Auswahlverfahren nach geeigneten Entwürfen für das Gebäude gesucht wurde. In diesem Auswahlverfahren, konnte sich der Entwurf von Kaspar Kraemer Architekten BDA, Köln, gegen sieben renommierte Mitbewerber durchsetzen. Überzeugen konnte innerhalb des Gesamtkonzeptes auch die Fassade, sie wirkt leicht, verständlich und klar und eben diese Transparenz entspricht exakt der Philosophie des Odysseum. Dazu Dipl.-Ing. Architekt Kaspar Kraemer: „Die Außenfassade aus schwarzem Verblendmauerwerk wird durch eine einheitliche Metallgewebefassade, die sich wie ein schimmerndes Kleid über das Gebäude legt, veredelt. Das semitransparente Metallgewebe lässt das Gebäude trotz seiner differenzierten Funktionsbereiche als eine einheitliche Geometrie erscheinen. Einzig die Foyerfassade zum Vorplatz des Odysseum ist als ‚gläsernes Eingangsportal’ konzipiert.“
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